5 Tipps zur Budgetoptimierung im KMU

Vor Jahresende gibt es im KMU noch einige Aufgaben zu erledigen – vom Jahresabschluss über Weihnachtsevents bis hin zu Jahresendgesprächen. Da wird die Budgetplanung gerne ein bisschen vor sich hergeschoben. Wir zeigen Ihnen, welche Punkte Sie auf jeden Fall jetzt noch erledigen sollten, um von Budgetoptimierungen zu profitieren. 

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1. Budgetplanung 2020 strategisch angehen

Gehen Sie 2020 strategisch an. Es kann sich lohnen, einige Aufgaben erst im nächsten Jahr zu erledigen. Jahresendgespräche können zum Beispiel als Jahresanfangsgespräche geführt werden, so wird das Gespräch gleich viel zukunftsorientierter. Bei der Budgetplanung sollten Sie aber traditionell vorgehen und das Ganze nicht zu lange vor sich herschieben. So gelingt der Jahresübergang gleich viel entspannter. 
Bei der Budgetplanung werden die erwarteten Kosten den erwarteten Einnahmen gegenübergestellt. Sie können die Zahlen von 2019 als Anhaltspunkt nehmen und darauf aufbauen. Stellen Sie sich vor allem diese Fragen: 

  • Welches Wachstum an Kunden, Mitarbeitern, Produkten etc. ist geplant?
  • Wie kann das Wachstum erreicht werden (neue Kunden, neue Verkaufskanäle, neue Partner etc.)?
  • Wo müssen wir mehr investieren?
  • Welche Ressourcen werden benötigt?
  • Soll die Preisstruktur im neuen Jahr angepasst werden? 
  • Werden wir Kunden verlieren?
  • Wo können wir Kosten sparen? 
     
2. Geschickt dem Januarloch entgegenwirken

Der Dezember ist ein kostenintensiver Monat für Unternehmen. Rechnungen von Versicherungen flattern ins Haus, Zahlungen an Lieferanten und Vertragspartner sind jetzt fällig und das Weihnachtsessen will auch organisiert und bezahlt werden. Ausserdem wird viel Zeit für Planung und Budgetierung benötigt, diese fehlt dann ggf. im Verkauf. So entsteht das berühmte Januarloch. Doch mit einigen Massnahmen können Sie diesem entgegenwirken: 

  • Planen Sie jetzt Rabatt- und Sonderaktionen, so sorgen Sie für mehr Einnahmen im Januar. 
  • Treiben Sie jetzt noch letzte Forderungen ein, so verbessert sich auch die Liquidität. 
  • Gratifikationen an Mitarbeiter können auch erst im Frühling bezahlt werden. Auch der 13. Monatslohn kann übers Jahr, anteilig an jeden Monat, bezahlt werden, um die Kosten Ende Jahr nicht in die Höhe zu treiben.
  • Geschenke an Partner oder geschätzte Kunden sind nicht nur zu Weihnachten möglich. Schicken Sie erst im Februar oder März Ihren Dank, dann stechen Sie auch mehr unter all den Geschenken hervor und bleiben länger in positiver Erinnerung.
     
3. Laufende Verträge prüfen

Verträge müssen aktiv gekündigt werden. Software- und Wartungsverträge können sich je nach Lizenzbedingungen stillschweigend um ein weiteres Jahr verlängern, ohne dass Sie – im schlimmsten Fall – Gebrauch davon machen werden. Prüfen Sie deshalb noch vor Jahresende, ob Verträge gekündigt oder angepasst werden können. Eine Vertragserweiterung ist immer möglich, die Reduktion nicht!

Vor allem diese Verträge gehen gerne vergessen: 

  • Mietverträge für Kopierer, Kaffeemaschine etc. 
  • Softwareverträge für KMU Software, Zeiterfassung etc.
  • Cloud Services wie Onlinespeicher, Entwicklungstools etc.
  • SLA für IT-Partner oder Rechenzentrum
  • Wartungsverträge für gekaufte Produkte, Hardware oder Software
  • Versicherungspolicen
     
4. Prüfen Sie Ihre KTG-Versicherung

Ihr KTG-Versicherer hat die Prämiensätze für 2020 bereits angepasst und Sie darüber informiert. Sind Sie damit nicht zufrieden, haben Sie noch bis Ende Jahr die Möglichkeit, neue Versicherungen zu evaluieren und zu wechseln. Die Kündigung muss bis spätestens den 31. Dezember bei Ihrer Versicherung eingehen. Aber Vorsicht: Kündigen Sie Ihre Police nicht, bevor Sie nicht ein verbindliches Angebot der neuen Versicherung erhalten haben!
 

5. Buchhaltungssoftware zum ersten Januar hin wechseln

Man kommt mit ihr ganz gut zurecht oder eben auch so gar nicht: Die Buchhaltungssoftware ist die einfachste Möglichkeit, die Finanzen online und digital zu erledigen. Sie sollte Ihrem Unternehmen einen Nutzen erbringen und möglichst intuitiv zu bedienen sein. Wenn dem nicht der Fall ist, dann ist jetzt Zeit für einen Wechsel! Die meisten kleinen Unternehmen schliessen ihr Geschäftsjahr Ende Dezember ab. Deshalb ist der erste Januar Stichtag für den Umstieg. 

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Michaela Zellnig arbeitet bei der GRYPS Offertenportal AG als Content Managerin in den Bereichen Content Creation, Online Marketing und SEO.

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