Nachfolgeplanung und die Modernisierung des Erbrechts

Sichern Sie die Zukunft Ihres Unternehmens mit einer frühzeitigen Nachfolgeplanung. Durch die geplante Modernisierung des Erbrechts erhalten Sie in diesem Bereich grössere Flexibilität.

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Der Prozess einer erfolgreichen Nachfolgeplanung
Alles steht und fällt mit einer frühzeitigen Initiierung der . Eine Situations- bzw. Bedürfnisanalyse ist eine gute Möglichkeit, sich über die Voraussetzungen und grundlegenden Fragen Klarheit zu verschaffen. Ein darauf aufbauender Zeitplan hilft bei der Umsetzung. Auf dieser Grundlage kann die Nachfolgeplanung umgesetzt, die Führungsverantwortung übergeben, die Finanzierung sichergestellt und das Eigentum übergeben werden. Bei einer familienexternen Nachfolge wird hier der Verkaufsprozess gestartet. Zu diesem Zeitpunkt können auch Umstrukturierungsmassnamen umgesetzt werden. Die kommunikative Begleitung des Nachfolgeprozesses ist wichtig, damit Mitarbeiter, wichtige Partner des Unternehmens und, je nach Grösse der Firma, auch die Öffentlichkeit die Nachfolge nachvollziehen können und mittragen. Es gibt Treuhänder, die professionelle Unternehmenskommunikation anbieten.
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Zukunft sichern

Die erfolgreiche Zukunft eines Unternehmens hängt von einer guten Führung ab. Deshalb sollte die Führungsverantwortung gut überlegt und mit Blick auf die Zukunft geregelt werden. Seien Sie sich bewusst, wem Sie Ihr Unternehmen übergeben. Dabei ist z.B. entscheidend, was Sie sich für die Zukunft Ihres Unternehmens wünschen. Bei einer familienexternen Nachfolge ist es entscheidend, genügend Zeit für den Verkauf einzuplanen, um den gewünschten Verkaufserlös zu erzielen.

Die geplante Modernisierung des Erbrechts hat Einfluss auf die Nachfolgeplanung

Die familiären Strukturen haben sich verändert. Formen wie Konkubinat, gleichgeschlechtliche Paare, Patchworkfamilien, Einelternfamilien gehören heute zur Norm. Dieser sozialen Veränderung soll nun das Erbrecht angepasst werden. Diese Modernisierung wirkt sich auch auf die Nachfolgeplanung aus. Anfang März 2016 hat der Bundesrat  folgende Vorschläge zur Modernisierung des Erbrechts in die Vernehmlassung geschickt.

  • Senkung des Pflichtteils: Der Erblasser kann über einen grösseren Teil des Vermögens frei verfügen.
  • Einführung des Unterhaltsvermächtnisses: Finanzieller Schutz für faktische Lebenspartner, Stiefkinder und andere Kinder im Haushalt.
  • Ausweitung der Informationspflicht auf Dritte.
  • Ausgliederung der Ersparnisse der beruflichen und privaten Vorsorge (Säulen 2 und 3a) aus der Erbmasse.
  • Anerkennung eines Nottestaments in Form eines Videos (z.B. Smartphone, andere elektronische Geräte): Die Pflicht zweier Zeugen entfällt bei einem solchen Nottestament.
Mehr Flexibilität bei der Nachfolgeplanung durch neues Erbrecht

Die Verknüpfung der unternehmerischen Interessen mit familiären und persönlichen Bedürfnissen bei Familienunternehmen führt häufig zu Interessenskonflikten. Durch die Senkung des Pflichtteils erhält der Erblasser jedoch interessante Möglichkeiten für die Unternehmensnachfolge. Diese Freiheit vergrössert die Flexibilität und ermöglicht, im Testament die verschiedenen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Aufgrund der Komplexität der Nachfolgeplanung ist die Unterstützung z.B. durch einen Treuhänder, der Sie kompetent berät, eine gute Möglichkeit. Wichtig ist in jedem Fall ein strukturierter Nachfolgeplan, der in unvorhersehbaren Übergaben oder unerwarteten Abgängen hilfreich ist.

Mitarbeiter Tsundue

GRYPS Offertenportal AG
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Madeleine Hiltebrand ist bei GRYPS Offertenportal AG im Bereich Content und Leadmanagement.

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