Die richtige Unternehmensform für Start-upsRechtsform

von Stefanie Nadig, GRYPS Offertenportal

Bei der Gründung eines Start-ups ist eine der ersten Fragen, die geklärt werden muss, welche Unternehmensform gewählt werden soll. Die Optionen sind Einzelunternehmen, AG, GmbH oder auch eine Kollektivgesellschaft. Die verschiedenen Formen bringen unterschiedliche Grade an rechtlicher Absicherung, welche Neugründer für sich abschätzen müssen. Einen Eintrag im Handelsregister verleiht einer Firma ausserdem ein gewissen Grad an Seriosität.

Vorteile der verschiedene Gesellschaftsformen

Einzelunternehmen
Die Gründung einer Einzelunternehmung bietet vielen Neugründern einen unkomplizierten Einstieg in die Selbstständigkeit. Ein offizielles Gründungsverfahren ist nicht notwendig. Der Einzelunternehmer kann selbstständig und eigenständig wirtschaften, muss jedoch auch bedenken, dass er mit seinem Privatvermögen haftet.

Kollektivgesellschaft
Wenn sich mehrere Gründer zusammentun, können sie gemeinsam eine Kollektivgesellschaft gründen. Eine gesetzliche Mindestanforderung an das Gesellschaftskapital gibt es dabei keine. Diese Gesellschaftsform kann jederzeit in eine AG oder eine GmbH umgewandelt werden.

GmbH
Eine GmbH wird formal gegründet und erhält einen Eintrag im Handelsregister. Sie zählt als juristische Person und hat dadurch eine eigene Rechtsfähigkeit. Alle Geschäftsführer sind berechtigt dazu, die Gesellschaft zu vertreten. Das Stammkapital bei der Gründung beträgt mindestens 20'000 CHF.

AG
Bei der Aktiengesellschaft bilden die Statuen die Grundlage. Die Aktionäre haften hier nicht mit ihrem Privatkapital. Die Gesellschaft setzt sich zusammen aus Aktionärs-Generalversammlung und Verwaltungsrat. Alle Mitglieder des Verwaltungsrates haben das Recht, die Gesellschaft offiziell zu vertreten. Für die Gründung wird ein Stammkapital von mindestens 100'000 CHF nötig.

Die frisch gegründete AG

Um Investoren für sich gewinnen zu können, braucht es eine AG. Die Aktionäre können anonym bleiben und viel einfach ein- oder austreten als bei einer GmbH.

Da das Budget meist knapp ist, kann das Aufsetzten der Gründung auch selbst organisiert werden. Wichtig dabei ist, dass sich Jungunternehmer genau informieren, damit kein Punkt vergessen geht. Zur Unterstützung kann auch die Hilfe eines Treuhänders angefordert werden. Wichtig sind auch die Erfahrungen von anderen Gründern, die mit Tipps und Ratschlägen weiterhelfen können. Ein gutes Netzwerk trägt somit dazu bei, dass einiges an Beratungskosten eingespart werden kann.
 

-> Zum Download der grossen Checkliste für Firmengründer
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