BVG – Wechsel, Erstabschluss & aktuelle Corona-Situation

Egal, ob es sich um einen Erstabschluss oder einen möglichen Wechsel der BVG-Lösung handelt. Ein Vergleich zwischen verschiedenen Pensionskassen lohnt sich aufgrund der Preisunterschiede immer. In der Regel kann eine bestehende BVG-Versicherung bis am 30. Juni gekündigt werden. Neben wichtigen, allgemeinen Informationen zur BVG finden Sie hier auch Neues im Zusammenhang mit der Corona-Situation. 

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Einfluss der Corona-Situation auf die Pensionskassenbeiträge:

Aufgrund des Coronavirus hat der Bundesrat bereits viele Massnahmen getroffen, welche die Unternehmen bei Liquiditätsengpässen unterstützen sollen. Ein solcher Beschluss wurde am 25. März auch im Zusammenhang mit den Beiträgen für die Pensionskassen erlassen. Den Arbeitnehmern ist es erlaubt, die Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge durch die Arbeitgeberbeitragsreserven zu bezahlen. Diese Massnahme hat keine negativen Auswirkungen auf die Angestellten. Der Arbeitnehmerbeitrag wird wie zuvor dem Gehalt abgezogen und der gesamte Beitrag wird dem Mitarbeiter gutgeschrieben. Wer von dieser Massnahme Gebrauch machen will, der muss der Pensionskasse eine schriftliche Mitteilung zukommen lassen. Von dieser Gesetzesanpassung können Sie bis zum 26. September 2020 profitieren. 

Mit laufenden Kurzarbeitsverträgen ändert sich nichts am Vorgehen. Die Pensionskassenbeiträge müssen nach wie vor in unveränderter Höhe einbezahlt werden. 


Was bei einem Wechsel der BVG-Lösung wichtig ist:

Ein Vergleich der bisherigen Pensionskasse lohnt sich, da die Kosten für ein gleichbleibendes Angebot um bis zu 30% variieren können. Bei einem neuen Abschluss können auch weitere Vorteile für Sie herausspringen, wie ein individueller Vorsorgeplan für Ihr Unternehmen oder ein besserer Kundenservice. 

Bei einem Vergleichsangebot ist es wichtig, dass die genau gleichen Konditionen in der Offerte enthalten sind, damit ein Unterschied klar und einfach ersichtlich ist. 
 

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Kündigung der Pensionskasse:

Die Vertragslaufzeit mit einem BVG-Anbieter dauert in der Regel nicht länger als 3-5 Jahre. Nach dieser Laufzeit kann der Vertrag mit einer 6-monatigen Kündigungsfrist auf Ende Jahr gekündigt werden. Das heisst, Ihre Kündigung muss bis am 30.06. schriftlich bei Ihrer Pensionskasse eingehen. Oft lohnt es sich einen Wechsel mehrerer Versicherungen (z.B. KTG, UVG etc.) in Betracht zu ziehen, damit Sie von einem Kombi-Angebot profitieren können. 
 

Informationen bei einem Erstabschluss der BVG-Lösung:

Wenn Sie für einen Mitarbeiter erstmals eine BVG-Versicherung abschliessen, muss der Jahreslohn über der Pensionskassen-Eintrittsschwelle von 21'330 CHF liegen (Stand: 2020). Wenn dies erreicht wird, ist eine BVG-Versicherung obligatorisch. Lediglich der Inhaber einer Einzelfirma bleibt aus diesem Obligatorium ausgeschlossen, bzw. es ist ihm erst möglich, einer Pensionskasse beizutreten, wenn er sich der Pensionskasse der Mitarbeiter anschliessen möchte. Zudem besteht die Möglichkeit, eine Lebensversicherung mit BVG-ähnlichen Konditionen abzuschliessen.

Weitere Ausnahmen gibt es bei befristeten und Teilzeitstellen. Die BVG-Pflicht besteht nur, wenn das Arbeitsverhältnis länger als 3 Monate andauert und die Eintrittsschwelle bei einem hochgerechneten Jahreslohn ebenfalls erreicht wird. Falls der Arbeitsnehmer in einer anderen Haupttätigkeit bereits einer Pensionskasse zugehört, besteht keine BVG-Pflicht. 
 

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