Apple Mac OS

„Mac OS“ bezeichnet Betriebssysteme (Operating System) für die Macintosh-Computer (Mac) von Apple Inc. Dieser Hersteller von Hard- und Software beschränkt die Nutzung von Mac OS auf seine Computer und bestimmte kompatible Rechner anderer Produzenten.

Entstehung 

Mac OS entstand um 1984 als Verschlankung des OS auf Lisa-Rechnern von Apple, die der Mac-Serie vorangingen. Jedes Mac OS vor Version 10 enthält dabei ein Graphical-User-Interface (GUI) als integrales Element. Ab 2001 betrat „Mac OS X“ mit „X“ als römischem Zeichen für die Zahl Zehn den Markt. Dieser Nachfolger des klassischen Mac OS basiert als neu entwickeltes System auf dem OS „Darwin“. Jenes freie Betriebssystem von Apple fusst auf Unix als einem populären OS, worauf obiges X ebenfalls hinweist.

Besonderheiten von Mac OS

Mac OS heisst seit Version 10.8 schlicht „OS X“ und befindet sich als proprietäres Produkt in Apples Besitz. Als Ableitung von Unix repräsentiert OS X dessen ökonomisch erfolgreichste Spielart im PC-Markt.
Mit Darwin im Kern beinhaltet OS X keine GUI. Damit hebt sich dieses Mac OS deutlich sichtbar ab von seinen Vorläufern. Stattdessen kommunizieren Nutzer über Aqua als explizite grafische Schnittstelle mit ihrem Rechner. Aqua (lat.: Wasser) führt seine User mit Fenstern sowie Menüs und Buttons am oberen Bildschirmrand. Durchgängig wasserähnliche Darstellungen dieser Schirmelemente geben der GUI ihren einheitlichen Charakter.

Dieses Interface wiederum spricht über diverse Programmierschnittstellen mit Grafiksubsystemen von OS X. Jene Untersysteme unterhalten sich ihrerseits per Darwin mit der jeweiligen Hardware.

Kostenlos 3 Offerten für einen IT Support vergleichen                                        -> JETZT OFFERTEN ERHALTEN
Funktionen 

Über Darwin geniesst OS X völligen Speicherschutz, sodass Programme ausschliesslich auf eigene Speicherbereiche zugreifen. Diese Abschirmung stärkt Stabilität und Sicherheit von Rechnern unter OS X deutlich.
Weiterhin realisiert Darwin präemptives Multitasking für Mac OS, was CPU-Leistung optimiert an rechenbereite Programme verteilt. Zudem greifen Nutzer erstmals seit Start der Mac-OS-Serie auch per Kommandozeile auf das Betriebssystem zu. So erschliessen sie sich dessen volle Funktionalität.
Auch seine Mehrbenutzerfähigkeit erhält OS X von Darwin. Zudem liefert dieses Unix auch symmetrisches Multiprozessieren, sodass alle laufenden Prozesse alle Prozessoren nutzen.
Darwin läuft auf PPC-, x86- und ARM-Prozessoren und bietet sich damit im Sinne von Hardware praktisch uneingeschränkt an. Software unter Darwin arbeitet auch unter OS X, was nicht zwingend umgekehrt gilt.
Die GNU-Darwin-Sammlung als Kollektion freier Software unter Darwin empfiehlt sich damit Nutzern von Mac OS X. Office-Software, Web Mail und Spezialsoftware warten dort.

Insgesamt dient Mac OS also vielen Nutzergruppen in etlichen Hardwarekategorien, insbesondre im kreativen Bereich. Mit seinem Marktanteil von etwa fünf Prozent Mitte 2014 setzt sich speziell OS X noch vor Linux.