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Photovoltaik – so funktionierts

Würden alle verfügbaren Dach- und Fassadenflächen in der Schweiz für Photovoltaik genutzt, könnten sämtliche Kernkraftwerke des Landes abgeschaltet werden. Die Solaranlagen, welche zur Stromerzeugung eingesetzt werden, bergen ein immenses Potential.

Photovoltaik ist im Grunde nichts anderes als die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in Strom. Es wird dabei zwischen Inselanlagen und netzgekoppelten Anlagen unterschieden. Die weitaus gängigere Variante ist die netzgekoppelte Anlage. Gründe dafür sind höhere Installations-kosten für die Inselanlagen sowie Energieverluste, die durch den Umweg über die dazugehörige Batterie entstehen. Inselanlagen werden heutzutage also vor allem da eingesetzt, wo die Anbindung an ein Stromnetz nicht möglich ist (Ferienwohnung, Wohnwagen etc.).

photovoltaik_aufbauViele Solarzellen bilden zusammen ein Solarmodul (auch Solarpanel oder Sonnenkollektor genannt). Kleine Plättchen, die in der Solarzelle integriert sind, fangen das Sonnenlicht ein und setzen Elektronen in Bewegung – es fliesst Strom. Der mit Solarzellen produzierte Strom ist grundsätzlich Gleichstrom. Durch einen sogenannten Wechselrichter wird dieser in Wechselstrom umgewandelt und anschliessend, je nach Anlage entweder in der hauseigenen Batterie gespeichert (Inselanlagen) oder direkt ins Stromnetz eingespeist (netzgekoppelte Anlagen).

Der Stromverbrauch eines Einfamilienhauses mit 4 Personen beträgt 4000 kWh pro Jahr.



 

Glossar

Solaranlagen, Solaranlagen Technik, Solaranlage Kosten, Photovoltaik Kosten

 

 

 

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